Kernkraft ist ein heikles Thema, das die Menschen bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Auch derzeit ist die Kernenergie wieder einmal in aller Munde. Atomausstieg ja oder nein, und wenn, zu welchen Bedingungen; dies wird nicht nur im Bundestag heftig diskutiert.
Mittlerweile steht zumindest laut Aussagen von Regierungssprechern fest, dass es vorläufig keinen Atomausstieg geben wird. Wie lange an der Atomenergie festgehalten werden soll, dazu wollte man sich nicht äußern, wohl aber dazu, dass die Atomwirtschaft in naher Zukunft mit zusätzlichen Beiträgen belastet werden soll. Eine sogenannte Atomsteuer soll jährlich knappe 2,3 Milliarden Euro in die staatlichen Kassen bringen. Diese Summe soll dann wiederum in erneuerbare Energien investiert werden, um diese langfristig zu stärken.
Bei einem Treffen mit den Vorsitzenden zweier großer Energiekonzerne wurden unter anderem diese Atomsteuer und die Zukunft der Kernkraft im Allgemeinen diskutiert. Die Vorstände zeigten sich wenig erfreut vom Vorhaben der Regierung und setzen auf eine Einigung, die allen Parteien zusagen soll. Dabei kommt die Regierung den Atomenergiekonzernen schon in sofern entgegen, dass zugunsten der längeren Kenkraftwerk-Laufzeiten binnen der kommenden zehn Jahre mit einem deutlich geringeren Ökostrom-Anteil gerechnet wird. Während zunächst ein Ökostrom-Anteil von über 38 % für das Jahr 2020 geschätzt wurde, korrigierte die Regierung diese Schätzung nach unten und geht nun nur noch von ca. 35 % aus. Dies stieß besonders bei einer Partei auf Protest, die der Regierung ein absichtliches Kleinhalten der erneuerbaren Energien zugunsten der Atomwirtschaft unterstellten.
Dennoch: Den Berechnungen zufolge bedeuten längere Laufzeiten der Atomkraftwerke einen schnelleren Rückgang der gefährlichen Treibhausgasproduktion. Außerdem wird Deutschland nach diesen Schätzungen während der nächsten Jahre immer mehr zu einem Strom-Importeur werden. Ein Abschlussgutachten dazu soll Anfang September vorliegen.


Von der Wirtschaftsforschung sind jetzt neue Berechnungen veröffentlicht worden, die aufzeigen, wie die Energieversorgung zukünftig in Deutschland aussehen soll. In einem Plan mit fünf wichtigen Unterpunkten wird so festgehalten, was für einen Stellenwert die einzelnen Energielieferanten in den nächsten 30 Jahren haben werden und was aus der Kernkraft wird.
Mit dem Aufkommen der Smartphones sind immer mehr Handys internetfähig. In Kombination mit passenden Verträgen gehen immer mehr Menschen, vor allem jüngere, mobil ins Internet. Laut einer von einem Verband für Informations- und Telekommunikationswirtschaft bei einem Marktforschungsunternehmen in Auftrag gegebenen Studie wurde die Zahl von etwa 10 Millionen mobilen Internetnutzern in Deutschland kürzlich erreicht und wahrscheinlich sogar überschritten.