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Die Nutzung des mobilen Internets über Smartphones hat sich in den letzten Jahren etabliert, über den Dienst UMTS stehen hierfür bereits ansprechende Datengeschwindigkeiten zur Verfügung. Der Ausbau moderner LTE-Netze, die eine Weiterentwicklung von UMTS darstellen und Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit in der Sekunde in Aussicht stellen, wird von vielen Nutzern mit großem Interesse verfolgt und von sämtlichen Großunternehmen der Telekommunikationsbranche in Deutschland vorangetrieben.
Das wachsende Interesse steht allerdings noch einer Realität gegenüber, welche die Euphorie rund um LTE ein wenig bremst. Bei weitem ist der schnelle Dienst noch nicht bundesweit nutzbar – und wenn, dann eher zu verhältnismäßig hohen Preisen.
Mit dem iPhone 5 in die Zukunft mit LTE
In den vergangenen Monaten sind einige LTE-taugliche Smartphones auf den Markt gelangt, das Galaxy S3 von Samsung kann als Vorreiter und besonders beliebtes Modell angesehen werden. Der echte Durchbruch des schnellen Internetdienstes soll allerdings mit dem brandneuen iPhone 5 von Apple gelangen, das als erstes Produkt seiner Art standardmäßig auf LTE-Technologie vertraut. Eine wesentliche Einschränkung haben deutsche Kunden hierbei zu akzeptieren: Mit dem iPhone kann momentan ausschließlich das LTE-Netz im Besitz der Deutschen Telekom genutzt werden. Durch unterschiedliche Frequenzen, die bei der LTE-Nutzung nicht einheitlich konzipiert sind, wird diese Form der LTE-Nutzung damit erst in einigen Dutzend Städten im gesamten Bundesgebiet möglich.
Tarife für die LTE-Nutzung gezielt vergleichen
Wer sich die Vorzüge eines mobilen Internets gönnen möchte, das fast eine Verzehnfachung der klassischen DSL-Geschwindigkeit in Aussicht stellt, muss sich diesen Luxus aktuell noch einiges kosten lassen. Abhängig vom Tarifpaket großer Anbieter wie der Deutschen Telekom, O2 oder Vodafone ist ein mittlerer bis höherer, zweistelliger Eurobetrag pro Monat zu zahlen, der allerdings Flatrates für die klassische Telefonie mit Hausanschluss und Handy umfasst. Die Datenvolumen der einzelnen Tarife sind tarifabhängig auf wenige Gigabyte begrenzt, eine individuelle Tarifanalyse ist somit dringend anzuraten.

