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Umweltfreundlicher Strom durch das Prinzip der Osmose

04. April 2012
Osmosekraftwerk

© virtua73 - Fotolia.com

Wer einen etwas tieferen Einblick in die Chemie besitzt, ist mit dem Prinzip der Osmose vertraut. Dieses lässt sich vorrangig bei Flüssigkeiten mit einem unterschiedlichen Salzgehalt beobachten und sorgt für einen fortschreitenden Austausch von Wassermolekülen, was für Bewegung und somit für die Freisetzung von Energie sorgt.

Das Prinzip der Osmose als regenerative Energiequelle einzusetzen, gehörte bislang noch nicht zum Repertoire der Energieunternehmen, dies könnte sich jedoch in naher Zukunft ändern. Bereits heute lässt sich in Norwegen das erste Osmosekraftwerk der Welt bewundern, möglicherweise werden in den nächsten Jahren weitere Kraftwerke dieser Art rund um den Globus realisiert.

Den unterschiedlichen Salzgehalt in Gewässern energetisch ausnutzen

Das Versuchskraftwerk in Tofte an der norwegischen Südküste profitiert vom unterschiedlichen Salzgehalt zweier Gewässerarten, die in dieser Form überall auf dem Globus zu finden sind: Salzwasser als wesentlicher Bestandteile der Ozeane sowie Süßwasser in Binnengewässern. Das Besondere am norwegischen Kraftwerk ist die Tatsache, dass beide Gewässerarten sehr eng beieinander liegen und beim Kraftwerk ausschließlich durch eine Membran getrennt werden. Durch den Salzaustausch, der über die Membran erfolgt, steigt der Druck in den Kammern des Kraftwerkes permanent, was im letzten Schritt zum Antrieb zahlreicher Generatoren führt.

Technologie nicht an jedem Ort der Welt umsetzbar

Da die Ergebnisse des Versuchskraftwerks in Norwegen vielversprechend sind und einen weiteren Beitrag zur umweltbewussten Energiegewinnung darstellen, sind Forscher aktuell auf der Suche nach potenziellen Standorten für weitere Kraftwerke dieser Art. Nicht jeder Ort rund um den Globus ist gleichermaßen für ein Osmosekraftwerk geeignet, da hier Süß- und Salzwasser beieinanderliegen und gut erschließbar sein müssen. Prinzipiell könnten zahlreiche Flussmündungen des Globus als natürlicher Süßwasserträger mit Kraftwerken versehen werden, größere Ströme dieser Art spielen jedoch für die Schifffahrt eine unerlässliche Rolle und können nicht einfach umgebaut werden. Nach Einschätzung von Experten könnten bis zu acht Prozent des weltweiten Strombedarfs durch Osmosekraftwerke emissionsfrei gedeckt werden.

DSL – Tipps zum Anbieterwechsel

28. März 2012
DSL Tipps Anbieterwechsel

© wrangler - Fotolia.com

Es gibt eine Reihe von Verbrauchern, die mit ihrem bisherigen DSL Provider insgesamt nicht zufrieden sind. Der Grund sind meistens zu hohe Kosten oder eine zu geringe Übertragungsgeschwindigkeit beim Surfen im Internet. Wer sich zu einem Wechsel des DSL Anbieters entscheidet, sollte auf verschiedene Dinge achten, damit der Anbieterwechsel möglichst reibungslos und wie gewünscht vorgenommen werden kann.

Kündigungsfrist beim bisherigen Anbieter beachten

Ein Wechsel des DSL Anbieters ist zwar vom Prinzip her einfach und schnell durchzuführen, jedoch sollten dennoch einige Punkte beachtet werden. Die Grundlage für einen möglichen Wechsel besteht zum Beispiel darin, dass die Kündigungsfrist beim bisherigen DSL Provider eingehalten werden kann. Die Mindestvertragslaufzeit muss also erfüllt sein, falls es nicht einen – sehr seltenen – Grund für ein Sonderkündigungsrecht gibt. Zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang, dass Sie die Kündigung nicht selbst vornehmen, sondern durch den neuen Anbieter durchführen lassen, da die Fehlerquote in diesem Fall deutlich geringer ist. Wichtig ist dabei zu beachten, dass noch einige Wochen bis zum Ablauf der Kündigungsfrist Zeit ist, da die Bearbeitung nicht immer sofort erfolgen kann.

Tarifwahl, Übertragungsgeschwindigkeit und Anbietervergleich

Ferner ist beim Wechsel des DSL Anbieters natürlich die Tarifwahl ganz entscheidend. Hier geht es zunächst darum, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen möchten. Benötigen Sie ausschließlich einen Internetzugang per DSL oder soll der Tarif zum Beispiel auch noch den Festnetz-Anschluss (mit oder ohne Flatrate) beinhalten? Mitunter werden auch noch weitere Leistungen im Bereich Entertainment angeboten, die ebenfalls ein Teil des Tarifs sein können. Ganz wichtig ist zu ermitteln, welche Übertragungsgeschwindigkeit Sie aufgrund Ihres DSL Anschlusses überhaupt nutzen können. Denn es macht wenig Sinn, wenn Sie sich beispielsweise für einen Tarif mit DSL 16.000 entscheiden, Ihr Anschluss aber nur eine Übertragungsrate von maximal 6.000 kbit/s ermöglicht. Bevor Sie sich für einen neuen DSL Anbieter entscheiden, sollten Sie natürlich grundsätzlich einen DSL Vergleich durchführen, denn natürlich soll der Tarif möglichst günstig sein.

 

Wie funktioniert eine Biogasanlage?

21. März 2012
Biogasanlage

© Thomas Otto - Fotolia.com

Unter den Verfahren zur Gewinnung von Energie aus regenerativen Quellen sind Biogasanlagen zu den wichtigsten Einrichtungen geworden, die auch hierzulande im ländlichen Bereich immer häufiger zum Einsatz kommen. Die Technik, die hier hinter der Erzeugung von Strom und Wärme steht, ist verhältnismäßig einfach umzusetzen und schafft eine Nutzung der Energie aus Biomasse, die vor einigen Jahren noch ausschließlich durch Verbrennung freigesetzt wurde. Mit den Gasen, die aus biologischen Abfällen entstehen, bietet Biomasse jedoch eine zweite, ebenso effektive Möglichkeit, die Menschheit allmählich von fossilen Energieträgern zu lösen.

Das Grundprinzip einer Biogasanlage

Zur Gewinnung von Energie aus Biogas wird auf den Prozess der Vergärung natürlicher Abfallstoffe vertraut. In modernen Biogasanlagen kommt vor allem die Gülle von landwirtschaftlichen genutzten Tieren zum Einsatz, auch energiehaltige Pflanzenreste, die nicht zum Verzehr oder zur Weiterverarbeitung geeignet sind, werden für die umweltfreundliche Energiegewinnung eingesetzt. Alles zusammen stellt das sogenannte Gärsubstrat dar, das auf anaerobe Weise vergärt, d. h. die chemischen Prozesse finden ohne Zuführung von Sauerstoff statt. Aus diesen Gründen wird eine Nutzung des Prinzips auch nicht in der freien Natur möglich, sondern muss in Behältnissen und Räumen erfolgen, in denen die Sauerstoffzufuhr extern geregelt werden kann.

Ohne Sauerstoffzufuhr findet keine klassische Kompostierung der Abfälle statt, stattdessen erfolgt eine langsame Zersetzung, in deren Folge gasförmige Abfallprodukte wie Methan oder Kohlendioxid freigesetzt werden. Das freigesetzte Gas wird bei vielen Anlagen direkt in das Energienetz eingespeist und so als echtes Biogas bzw. Biomethan zum Heizen im privaten oder betrieblichen Umfeld angeboten. Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung in Heizkraftwerken, wo das Gas durch die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung in elektrische Energie umgewandelt wird.

Vergangenheit und Zukunft der Biogasanlagen

Das technische Prinzip der Energiegewinnung aus Vergärung ist bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts bekannt, auch im letzten Jahrhundert wurde das Prinzip ausgenutzt, allerdings stand zur damaligen Zeit eher die Verringerung von Abfallmengen im Vordergrund. Die moderne Biogastechnologie nahm in den 1970er Jahren als Folge der Ölkrise einen neuen, technischen Anlauf, mittlerweile werden in Deutschland mehr als 500.000 Hektar Nutzfläche speziell für die Rohstoffzucht für Biogasanlagen genutzt. Neben dem regenerativen Charakter zeichnet moderne Biogasanlagen zudem eine CO2-Neutralität aus, was allerdings nicht für die Ernte der Rohstoffe gilt.