Startseite Kontakt Impressum
Stromvergleich Gasvergleich Autoversicherung wechseln DSL-Anbieter

Mit ‘SIM’ getaggte Artikel

Die Micro-SIM für die moderne Telekommunikation entdecken

04. September 2012
Micro-SIM

© S.John – Fotolia.com

Wer Kommunikationsgeräte aus dem Hause Apple wie das iPad oder iPhone nutzt, wird mit der Micro-SIM bereits vertraut sein. In einer deutlich kompakteren Form als die klassische SIM-Karte nimmt die Micro-SIM vorrangig weniger Platz in einem Smartphone oder Pad ein und macht eine Nutzung mit den modernsten Handyvarianten möglich. Neben Apple haben andere Telekommunikationsunternehmen bereits auf die Micro-SIM umgestellt, moderne Smartphones wie das Razr Maxx von Motorola oder Sony Xperia S lassen sich längst mit dieser kleinen Alternative betreiben. Vielen Nutzern ist allerdings nicht bewusst, was die Unterschiede zur herkömmlichen SIM-Karte sind und ob sich eine Umstellung lohnt.

Kleine Alternative für die moderne Handynutzung

Durch ihre Gestalt nimmt die Micro-SIM auf die technischen Entwicklungen der Mobilfunkbranche Bezug, in der Smartphones stetig schmaler und leichter werden. In ihren technischen Rahmenwerten unterscheidet sich die Micro-SIM von der bislang etablierten Mini-SIM nicht, so dass theoretisch auch ältere Karten in einem modernen Smartphone oder Pad zum Einsatz kommen können. Grundsätzlich kann jeder Nutzer selbst mit einer Schere seine alte Karte auf das neue Format bringen, die metallische Fläche der Karte mit ihren Informationen muss dabei natürlich unversehrt bleiben. Da die Maße aller Kartentypen genormt sind, passt die neu hergestellte Karte in sämtliche Endnutzergeräte.

Alte gegen neue SIM-Karte beim Mobilfunkhändler austauschen

Wer kein Risiko mit seiner alten Karte eingehen möchte, sollte seinem Mobilfunkanbieter einen Besuch abstatten und hier den Wechsel auf die neue Micro-SIM beantragen. Dies ist gerade dann sinnvoll, wenn die Umstellung auf ein neues Pad oder Smartphone gewünscht wird, das sich ausschließlich mit einer Micro-SIM betreiben lässt. Auch Discounter im Bereich Mobilfunk wie Bildmobil oder Simyo haben mittlerweile auf die Micro-SIM umgestellt, Stammkunden können hier mühelos ihre Karte austauschen. Natürlich werden auch zahlreiche Neuverträge nur noch mit der Micro-SIM vergeben, oftmals ist die Kopplung mit einem Mobilfunkvertrag bzw. einer Flatrate für Internetdienste gegeben.

Apple entscheidet Streit um moderne SIM-Karten für sich

05. Juni 2012
Nano-SIM

© S.John - Fotolia.com

Wer heutzutage ein Handy oder Smartphone verwendet, erhält hierfür von seinem Mobilfunkanbieter eine klassische SIM-Karte oder eine sogenannte Micro-SIM zur Verfügung gestellt, die in besonders kleinen und flachen Geräten ihren Platz findet.

Mit der Nano-SIM soll in Zukunft eine noch kleinere Karte mit allen wesentlichen Nutzerinformationen in den Mobilfunkgeräten der Zukunft ihren Einsatz finden, auf Standards in Format und Funktionsvielfalt konnten sich die großen Telekommunikationsunternehmen bislang nicht einigen. Die ETSI als europäisches Gremium für Telekommunikationsstandards hat nun eine Entscheidung getroffen und sich dabei für ein Konzept des Konzerns Apple entschieden, das andere renommierte Hersteller wie Nokia oder Motorola in den Schatten stellt.

Bekannte Chipform mit geringerem Rand

Bei dem von der ETSI genehmigten Modell handelt es sich um eine räumlich deutlich kleinere SIM-Karte, deren Datenchip mit den heute etablierten Karten verglichen werden kann. Vorrangig an der Plastikumrandung der Nano-SIM wurde gespart, so dass hier eine etwas geringere Handlichkeit befürchtet werden muss. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die neuartige SIM eine Kompatibilität zu älteren Geräten mit sich bringt, da lediglich an der Umrandung eingespart wurde. Andere Unternehmen der Branche hatten sich hingegen für die sogenannte RIM stark gemacht, die mit einem neuen Design und einer völlig neuen Form einhergehen sollte.

Neue Herausforderungen bei Einsatz der SIM-Karten

Nach der Entscheidung für das von Apple befürwortete Modell gab es bereits Kritik der benachteiligten Unternehmen, die im Vorfeld einen eventuellen Boykott des neuen Standards in Erwägung gezogen hatten. So weit scheint es in diesem Streit nach der Entscheidung durch das ETSI nicht zu kommen, dennoch weisen verschiedene Unternehmen der Mobilfunkbranche auf die Probleme des neuen Systems hin. Durch den fast quadratischen Charakter der Nano-SIM ist z. B. das Risiko gegeben, diese falsch herum in das eigene Smartphone einzulegen. Verbraucher sollten also in Zukunft genau aufpassen, wie sie mit ihren neuen SIM-Karten umgehen.

Mobilfunk: Der Trend zum Zweithandy

03. Januar 2012
Mobilfunk Zweithandy

© Anna Khomulo - Fotolia.com

Das Mobiltelefon ist eines der liebsten Spielzeuge der Deutschen. Rund 62 Millionen Menschen über 14 Jahren verwenden in der Bundesrepublik etwa 98 Millionen Handys. Zählt man auch die Handynutzer unter 14 Jahren hinzu, ergibt dies circa 1,3 genutzte Handys pro Bürger.

Interessant ist dabei vor allem die Beobachtung, dass etwa 29 Millionen Deutsche mindestens zwei Mobiltelefone nutzen. Drei oder gar mehr Handys sind zudem bei rund 7 Millionen Bundesbürgern im Einsatz. Diese Entwicklung ist vor allem die Folge der neuen Smartphones, denn diese Handys sind dank zusätzlicher Features wie beispielsweise einem mobilen Internetzugang immer beliebter. Besonders Geschäftsleute und Selbstständige nutzen die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen. Fast 60 Prozent der Berufstätigen greifen dabei auf ein Zweithandy zurück. So können sie Berufliches von Privatem trennen, aber dennoch auch von unterwegs ständig erreichbar sein. Häufig werden auch Angestellten von ihren Arbeitgebern Mobiltelefone zur Verfügung gestellt. So sind sie schnell erreichbar und können zudem auch aus der Ferne auf berufliche Daten zugreifen.

Eine Alternative bieten sogenannte Dual-SIM-Handys, die mit zwei SIM-Karten funktionieren. So können das Privathandy und das Mobiltelefon für den Beruf in einem Gerät vereint werden und man ist unter beiden Nummern erreichbar. Mit einem einfachen Tastendruck kann der Nutzer entscheiden, über welche SIM-Karte er im jeweiligen Moment telefonieren oder online gehen möchte.

Eine andere Möglichkeit bieten neue Dual-SIM-Adapter. Sie fungieren als eine SIM-Karte und bieten Platz für die Chips von zwei SIM-Karten. Diese müssen dafür aus den SIM-Karten herausgeschnitten werden und können dann in den Adapter gesteckt werden. Allerdings läuft die Nutzung der Adapter nicht immer ohne Probleme ab. In einigen Fällen kann es zu einer Inkompatibilität von Handy, SIM-Karte und Adapter kommen. Bevor man sich also an das Kleinschneiden der SIM-Karten macht, sollte die Kompatibilität sorgfältig geprüft werden. Informationen erhält man im Fachhandel oder auch im Internet.