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Mit ‘Smartphone’ getaggte Artikel

Mobilfunk: Der Trend zum Zweithandy

03. Januar 2012

Mobilfunk ZweithandyDas Mobiltelefon ist eines der liebsten Spielzeuge der Deutschen. Rund 62 Millionen Menschen über 14 Jahren verwenden in der Bundesrepublik etwa 98 Millionen Handys. Zählt man auch die Handynutzer unter 14 Jahren hinzu, ergibt dies circa 1,3 genutzte Handys pro Bürger.

Interessant ist dabei vor allem die Beobachtung, dass etwa 29 Millionen Deutsche mindestens zwei Mobiltelefone nutzen. Drei oder gar mehr Handys sind zudem bei rund 7 Millionen Bundesbürgern im Einsatz. Diese Entwicklung ist vor allem die Folge der neuen Smartphones, denn diese Handys sind dank zusätzlicher Features wie beispielsweise einem mobilen Internetzugang immer beliebter. Besonders Geschäftsleute und Selbstständige nutzen die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen. Fast 60 Prozent der Berufstätigen greifen dabei auf ein Zweithandy zurück. So können sie Berufliches von Privatem trennen, aber dennoch auch von unterwegs ständig erreichbar sein. Häufig werden auch Angestellten von ihren Arbeitgebern Mobiltelefone zur Verfügung gestellt. So sind sie schnell erreichbar und können zudem auch aus der Ferne auf berufliche Daten zugreifen.

Eine Alternative bieten sogenannte Dual-SIM-Handys, die mit zwei SIM-Karten funktionieren. So können das Privathandy und das Mobiltelefon für den Beruf in einem Gerät vereint werden und man ist unter beiden Nummern erreichbar. Mit einem einfachen Tastendruck kann der Nutzer entscheiden, über welche SIM-Karte er im jeweiligen Moment telefonieren oder online gehen möchte.

Eine andere Möglichkeit bieten neue Dual-SIM-Adapter. Sie fungieren als eine SIM-Karte und bieten Platz für die Chips von zwei SIM-Karten. Diese müssen dafür aus den SIM-Karten herausgeschnitten werden und können dann in den Adapter gesteckt werden. Allerdings läuft die Nutzung der Adapter nicht immer ohne Probleme ab. In einigen Fällen kann es zu einer Inkompatibilität von Handy, SIM-Karte und Adapter kommen. Bevor man sich also an das Kleinschneiden der SIM-Karten macht, sollte die Kompatibilität sorgfältig geprüft werden. Informationen erhält man im Fachhandel oder auch im Internet.

Mobiles Internet ist auf dem Vormarsch

21. Februar 2011

Mobiles Internet VormarschSurfen im Internet, Chatten und das Schreiben von E-Mails finden nicht mehr nur am heimischen PC statt: Handys mit Internetzugang, Laptops und Netbooks verzeichnen einen steigenden Absatz. Für das laufende Jahr wird mit einer Steigerung um gute 12 Prozent gerechnet – das bedeutet einen Umsatz von mehr als sieben Milliarden Euro. Besonders Smartphones werden in großen Mengen abgesetzt. So handelt es sich bei jedem dritten verkauften Mobiltelefon um ein solches.

Handy-Verkäufe im Allgemeinen werden in diesem Jahr voraussichtlich um mehr als vier Prozent ansteigen. Mit dem wachsenden Zuspruch durch die Kunden wird das Mobilfunknetz zunehmend mit großen Datenmengen belastet. Experten zufolge hat sich das Datenvolumen im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Keine große Überraschung, wenn es den Anwendern möglich ist, von ihrem Handy oder dem tragbaren Computer aus jederzeit auf das Internet zuzugreifen. Dabei wird häufig nicht mehr nur kurz die elektronische Post abgerufen: Mobiles Internet beinhaltet für viele auch das Downloaden einen größeren Datenvolumens, das Lesen von E-Books oder das Spielen von Online-Games.

Jetzt sind die Mobilfunkbetreiber gefragt: Mit Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe soll das Netz soweit ausgebaut werden, dass es den stetig wachsenden Datenmengen standhalten kann. Neue Übertragungstechniken sollen einen fließenden Datenaustausch und schnelle Downloads garantieren. Die Umstellung läuft bereits auf Hochtouren: Bereits im vergangenen Jahr wurden knapp 1.500 Standorte umgerüstet. Noch einmal dieselbe Anzahl soll bereits in den ersten vier Monaten dieses Jahres folgen. Die von der Politik geplanten Senkungen der Preise bestimmter Dienstleistungen stellen sich im Hinblick auf diese Investitionen nach der Aussage von Experten als kontraproduktiv dar. Dazu gehören unter anderem die Roaming-Tarife, die deutlich gesenkt werden sollen. Insgesamt wird ein Minus von knappen 3,5% für 2011 erwartet. Dies entspricht einer Summe von mehr als 15 Milliarden Euro – ein Betrag, den die Mobilfunkbetreiber für den Aus- und Umbau ihrer Netze laut Experten dringend benötigten.

Einheitliches Handyladegerät spart Elektroschrott ein

17. Januar 2011

HandyladegerätZu einem Mobiltelefon gehört auch immer Zubehör. Bislang benötigte man für das Aufladen des Akkus ein zum Handy passendes Ladegerät. Dabei reichte es nicht aus, das Ladegerät eines anderen Handys des gleichen Herstellers zu nutzen, denn selbst die Ladegeräte der unterschiedlichen Handys eines Herstellers waren untereinander nicht immer kompatibel.

Zumindest beim Kauf eines neuen Smartphones ist dies für Verbraucher jetzt Vergangenheit, denn wer 2011 ein neues Smartphone kauft, kann einen universellen Mikro-USB-Anschluss einfordern. Möglich wird dies durch eine Verpflichtung der 13 führenden Handy-Hersteller, die diese bereits 2009 gegenüber der EU-Kommission eingegangen sind. Diese Verpflichtung beinhaltet ein einheitliches Ladegerät für Mobiltelefone, allerdings nicht für alle, sondern nur für Smartphones.

Nach Ansicht der EU-Kommission ist dies aber ausreichend, denn normale Mobiltelefone werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Jahre so gut wie vom Markt verschwunden und durch Smartphones ersetzt werden. Da die Handy-Hersteller, die die Verpflichtung eingegangen sind, etwa 90 Prozent des Marktes abdecken, sieht man damit eine realistische Chance auf eine breite und schnelle Marktdurchdringung des neuen Mikro-USB-Anschlusses.

Ob die Hersteller die neue Schnittstelle aus Kostengründen auch für andere Mobiltelefone einsetzen werden, ist derzeit aber noch nicht bekannt. Aktuell besitzen die ca. 500 Millionen Bürger der EU geschätzte 400 Millionen Mobiltelefone, und jedes Jahr werden ca. 185 Millionen Handys neu gekauft. Bislang gehörte zu jedem neuen Handy auch immer ein neues Ladegerät, wodurch pro Jahr ca. 50.000 Tonnen an Elektroschrott angefallen sind. Dieser Schrott fällt in Zukunft weg, und neben dem Umweltaspekt könnte sich die neue Technologie auch positiv auf die Preise auswirken. Durch die einheitliche Schnittstelle können Mobiltelefone in Zukunft auch ohne Ladegerät angeboten werden, da ein bereits vorhandenes Ladegerät genutzt werden kann, und dies könnte für sinkende Preise sorgen.