Das Vergleichsportal wechseln.de veröffentlichte in diesem Monat eine Studie zum bundesweiten Preisgefüge der Gastarife. Als Grundlage dienten hierfür die jeweiligen Grundversorgungstarife der Gasanbieter in ganz Deutschland. Für Aufsehen sorgte diese Erhebung bei den Stadtwerken im thüringischen Eisenberg. Deren Tarif für die Grund- und Ersatzversorgung belegte den letzten Platz in der Studie.
Bei einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr müssen Verbraucher in der 11.000-Einwohner-Stadt am tiefsten in die Tasche greifen. Die jährlichen Kosten belaufen sich auf rund 2.139 Euro im Jahr. Im Vergleich dazu muss eine Familie mit diesem Verbrauch in Achim (Niedersachsen) lediglich etwa 1.123 Euro zahlen. Die Studie belegte somit einen Preisunterschied von mehr als 1.000 Euro.
Einem Bericht der Internetseite thueringer-allgemeine.de zufolge äußerte eine Sprecherin der Stadtwerke Eisenberg, dass es sich in diesem Fall um einen sogenannten Notfalltarif handele. In diesem befände sich nur eine äußerst geringe Anzahl von Kunden, die aufgrund eines Notfalls in diesen Tarif eingebucht würden. Ein solcher Notfall träte beispielsweise dann ein, wenn ein Kunde die Anmeldung versäumt hätte. Kurioserweise wird in diesem Zusammenhang auf die eigenen Stromtarife verwiesen – und nicht auf die in der Studie behandelten Gastarife. Ob es sich hierbei um einen Übermittlungsfehler handelte, blieb bislang unklar.
Das Vergleichsportal wechseln.de empfiehlt allen Verbrauchern, ihren aktuellen Gastarif genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielerorts drehen zum Beginn der Heizsaison die Versorger an der Preisschraube. Gerade dann, wenn sich Gaskunden in im der Regel teuren Grundversorgungstarif des heimischen Anbieters befinden, kann sich ein Wechsel das Anbieters sehr lohnen.


Eine aktuelle Studie belegt, dass eine Mehrheit der deutschen Stromverbraucher bereit ist, für die Versorgung mit Ökostrom auch höhere Preise in Kauf zu nehmen. Besonders bei Frauen scheint dieses Umweltbewusstsein besonders ausgeprägt zu sein, verbunden mit dem Willen, sich notfalls auch einzuschränken. Auch bei der gesamten Bevölkerung scheint eine höher als vermutete Bereitschaft da zu sein, durch das eigene Verhalten mit zum Umweltschutz beizutragen.
Mit dem Aufkommen der Smartphones sind immer mehr Handys internetfähig. In Kombination mit passenden Verträgen gehen immer mehr Menschen, vor allem jüngere, mobil ins Internet. Laut einer von einem Verband für Informations- und Telekommunikationswirtschaft bei einem Marktforschungsunternehmen in Auftrag gegebenen Studie wurde die Zahl von etwa 10 Millionen mobilen Internetnutzern in Deutschland kürzlich erreicht und wahrscheinlich sogar überschritten.