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Mit ‘Studie’ getaggte Artikel

Bundesweite Gaspreisstudie erregt Aufsehen

26. Oktober 2011

Gaspreisstudie wechseln.deDas Vergleichsportal wechseln.de veröffentlichte in diesem Monat eine Studie zum bundesweiten Preisgefüge der Gastarife. Als Grundlage dienten hierfür die jeweiligen Grundversorgungstarife der Gasanbieter in ganz Deutschland. Für Aufsehen sorgte diese Erhebung bei den Stadtwerken im thüringischen Eisenberg. Deren Tarif für die Grund- und Ersatzversorgung belegte den letzten Platz in der Studie.

Bei einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr müssen Verbraucher in der 11.000-Einwohner-Stadt am tiefsten in die Tasche greifen. Die jährlichen Kosten belaufen sich auf rund 2.139 Euro im Jahr. Im Vergleich dazu muss eine Familie mit diesem Verbrauch in Achim (Niedersachsen) lediglich etwa 1.123 Euro zahlen. Die Studie belegte somit einen Preisunterschied von mehr als 1.000 Euro.

Einem Bericht der Internetseite thueringer-allgemeine.de zufolge äußerte eine Sprecherin der Stadtwerke Eisenberg, dass es sich in diesem Fall um einen sogenannten Notfalltarif handele. In diesem befände sich nur eine äußerst geringe Anzahl von Kunden, die aufgrund eines Notfalls in diesen Tarif eingebucht würden. Ein solcher Notfall träte beispielsweise dann ein, wenn ein Kunde die Anmeldung versäumt hätte. Kurioserweise wird in diesem Zusammenhang auf die eigenen Stromtarife verwiesen – und nicht auf die in der Studie behandelten Gastarife. Ob es sich hierbei um einen Übermittlungsfehler handelte, blieb bislang unklar.

Das Vergleichsportal wechseln.de empfiehlt allen Verbrauchern, ihren aktuellen Gastarif genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielerorts drehen zum Beginn der Heizsaison die Versorger an der Preisschraube. Gerade dann, wenn sich Gaskunden in im der Regel teuren Grundversorgungstarif des heimischen Anbieters befinden, kann sich ein Wechsel das Anbieters sehr lohnen.

» Zum Vergleichsrechner für Gasanbieter in Deutschland

» Zum Artikel auf thueringer-allgemeine.de

Verbraucher akzeptieren höhere Preise für Ökostrom

26. November 2010

Ökostrom StudieEine aktuelle Studie belegt, dass eine Mehrheit der deutschen Stromverbraucher bereit ist, für die Versorgung mit Ökostrom auch höhere Preise in Kauf zu nehmen. Besonders bei Frauen scheint dieses Umweltbewusstsein besonders ausgeprägt zu sein, verbunden mit dem Willen, sich notfalls auch einzuschränken. Auch bei der gesamten Bevölkerung scheint eine höher als vermutete Bereitschaft da zu sein, durch das eigene Verhalten mit zum Umweltschutz beizutragen.

So geben mehr als 70 % der Deutschen an, sich genau dies vorstellen zu können und mit einer Änderung ihres Verhaltens zum Umweltschutz beizutragen. Diese Ergebnisse der Studie stehen dabei im Kontrast zur aktuellen Energiepolitik der Bundesregierung, die den Ausstieg aus der Kernenergie durch die Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke erst vor Kurzem nach hinten verschoben hat. Somit wird der Strom aus Kernkraftwerken auch in den nächsten schätzungsweise 25 Jahren eine wichtige Rolle in der Energieversorgung der Bundesbürger spielen, auch wenn weniger als 10 % der Verbraucher dem Strom aus Kernkraft bewusst den Vorzug geben würden.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist hingegen bereit, für Strom aus den erneuerbaren Energien wie Solar-, Wind- und Wasserkraft einen höheren Preis zu zahlen. Dies entspricht auch der aktuellen Realität, denn durch das EEG, also das Erneuerbare Energien Gesetz, wird die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen bereits jetzt aktiv gefördert, was unterm Strich auch zu höheren Preisen für die Verbraucher führt. Diese scheinen aber kein Grund für die Verbraucher in Deutschland zu sein, den erneuerbaren Energien den Rücken zu kehren und sich dem Kernkraftstrom hinzuwenden, sondern das Umweltbewusstsein, und damit verbunden auch der Wille, etwas ändern zu wollen, scheint stärker vorhanden zu sein, als von allen Seiten vermutet wurde. Nur bei den Jugendlichen scheint das Interesse am Umweltschutz durch ein geändertes, eigenes Nutzerverhalten weniger ausgeprägt zu sein. Die Mehrheit der Bevölkerung sieht dies aber anders.

Das Internet ist auf dem Handy angekommen

29. August 2010

Mobiles Internet SmartphoneMit dem Aufkommen der Smartphones sind immer mehr Handys internetfähig. In Kombination mit passenden Verträgen gehen immer mehr Menschen, vor allem jüngere, mobil ins Internet. Laut einer von einem Verband für Informations- und Telekommunikationswirtschaft bei einem Marktforschungsunternehmen in Auftrag gegebenen Studie wurde die Zahl von etwa 10 Millionen mobilen Internetnutzern in Deutschland kürzlich erreicht und wahrscheinlich sogar überschritten.

Das heißt: Rund jeder fünfte Handynutzer nutzt sein Handy, um damit im Internet zu surfen. Zwar würden meist Webseiten von den mobilen Internetnutzern angesteuert, doch knapp die Hälfte der Nutzer schreibe auch Mails oder verwende Apps. Befragt wurden bei der Studie 1.000 Personen ab 14 Jahren. Mehrfachnennungen waren möglich. Ein Präsidiumsmitglied des Verbandes, der sich auch den neuen Medien widmet, fasste die Ergebnisse der Studie zusammen, dass seiner Ansicht nach die mobile Internetnutzung den Durchbruch im Massenmarkt geschafft habe. Dabei bleibt der Markt für das mobile Internet weiterhin ein Wachstumsmarkt. Prognosen gehen davon aus, dass dieses Jahr etwa acht Millionen internetfähige Smartphones verkauft werden. Das entspräche ungefähr einem Drittel aller verkauften Mobiltelefone im Jahr 2010.

Die Smartphones konnten sich vor allem deswegen durchsetzen, weil sie wie kleine Computer funktionieren und sich über große und berührungsempfindliche Displays bedienen lassen. Besonders die Gruppe der 14- bis 29- jährigen Handynutzer zeigt sich am Kauf der Smartphones interessiert. Einen Beitrag zu der schnellen Verbreitung des mobilen Internets haben die sogenannten Apps (Kurzform für Applications/Anwendungen) geleistet. Sie erleichtern das Surfen mit dem Smartphone im Internet, indem sie die verschiedensten Zusatzdienste anbieten. Abfahrtszeiten von Zügen, Preisvergleiche oder Wettervorhersagen sind nur eine Auswahl der knapp 400.000 Apps, die es weltweit für die verschiedenen Smartphone-Betriebssysteme gibt. Schon etwa vier Millionen Nutzer bedienen sich der Hilfe dieser Apps. Der Trend, das zeigt diese Studie, geht deutlich in Richtung der mobilen Internetnutzung mit Smartphones.